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Fragen zum Nikolaustag: Erinnerungen von Eltern, Großeltern und Freunden

· 5 Min. Lesezeit · The Memory Palace Team

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Kurze Antwort: Fragen Sie nach den Nikolaustagen der Kindheit: dem Stiefel vor der Tür, dem aufgesagten Gedicht, dem goldenen Buch, den Geschenken und dem Moment, in dem man es durchschaut hat. Wählen Sie fünf Fragen, stellen Sie sie bei Lebkuchen und Mandarinen, und nehmen Sie die Antworten mit Erlaubnis auf dem Handy auf.

Zuletzt aktualisiert: 3. November 2026.

Am Abend des 5. Dezember stellen Kinder in Deutschland, Österreich und vielen anderen Gegenden ihre geputzten Stiefel vor die Tür, und am Morgen des 6. Dezember liegen Nüsse, Mandarinen und Schokolade darin. In manchen Familien kam der Nikolaus selbst, mit goldenem Buch und Begleiter, und man musste ein Gedicht aufsagen. In den Niederlanden und Flandern heißt er Sinterklaas und bringt die großen Geschenke. Wer damit aufgewachsen ist, hat fast immer eine Geschichte dazu.

Deshalb ist der Nikolaustag ein guter Anlass zum Fragen. Die Fragen unten brauchen keine Vorbereitung. Sie passen für Eltern und Großeltern und genauso für Freunde oder Kollegen, die in der Adventszeit zusammensitzen.

So fragen Sie

  • Beginnen Sie mit einem Gegenstand. Ein alter Kinderstiefel, ein Schokoladennikolaus oder ein Foto von einem früheren Nikolausabend bringt das Gespräch schneller in Gang als jede Frage.
  • Fragen Sie zuerst die Ältesten, solange die Kinder beschäftigt sind. Großeltern erinnern sich vielleicht an Jahre, in denen ein Apfel und ein paar Nüsse das ganze Geschenk waren.
  • Lassen Sie ein Enkelkind fragen. Eine Frage, die ein Kind von einer Karte vorliest, bekommt oft eine wärmere Antwort.
  • Bewahren Sie den Zauber. Hören kleine Kinder zu, heben Sie die Fragen zum Durchschauen für später auf.
  • Fragen Sie nach einem Detail. Fragen Sie nach jeder Antwort, wer dabei war, wie es aussah oder wie es roch. Dort steckt die Geschichte.

Als Sie klein waren

  1. Wie sah der Nikolaustag bei Ihnen zu Hause aus, als Sie ein Kind waren?
  2. Wo stand Ihr Stiefel, und wer hat ihn am Abend vorher geputzt?
  3. Was lag am Morgen darin?
  4. Kam der Nikolaus selbst zu Ihnen, und wer hat ihn gespielt?
  5. Mussten Sie ein Gedicht aufsagen oder ein Lied singen? Wissen Sie es noch?
  6. Stand etwas über Sie im goldenen Buch, und was war es?
  7. Hatten Sie Angst vor seinem Begleiter, Knecht Ruprecht oder Krampus?
  8. Wie roch es zu Hause an diesem Abend?

Süßes, Lieder und Bräuche

  1. Welche Süßigkeiten gehörten für Sie zum Nikolaus: Lebkuchen, Spekulatius, Schokoladennikoläuse, Nüsse, Mandarinen?
  2. Welche Nikolauslieder haben Sie gesungen, und können Sie eines noch?
  3. Gab es in Ihrer Gegend einen besonderen Brauch, einen Umzug oder einen Nikolausmarkt?
  4. Kam der Nikolaus auch in den Kindergarten, die Schule oder den Verein?
  5. Gab es ein Geschenk, auf das Sie heimlich gehofft und das Sie nie bekommen haben?
  6. Welches Geschenk haben Sie jahrelang aufgehoben?
  7. Was war das Ungewöhnlichste, das je in Ihrem Stiefel lag?

Glauben und Durchschauen

  1. Wie alt waren Sie, als Sie es durchschaut haben, und wie kam es dazu?
  2. Haben Sie danach für jüngere Geschwister oder Cousins weiter mitgespielt?
  3. Haben Sie den Nikolaus einmal an einer Stimme oder an Schuhen erkannt?
  4. Wie haben Sie sich gefühlt, als Sie es wussten: enttäuscht, stolz, erleichtert?
  5. Wer hat Ihnen das Geheimnis verraten?

Damals und heute

  1. Wie hat sich der Nikolaustag verändert, als Sie selbst Kinder hatten?
  2. Was machen Sie anders als Ihre Eltern, und was genauso?
  3. Welchen Brauch aus Ihrer Kindheit würden Sie gern zurückholen?
  4. Haben Sie selbst einmal den Nikolaus gespielt? Wie war das?
  5. Welcher Nikolaustag ist Ihnen am meisten in Erinnerung geblieben, und warum gerade der?
  6. Was ist das schönste Geschenk, das Sie jemandem zum Nikolaus gemacht haben?

Für Freunde und Kollegen

  1. Welche Nikolausbräuche hat jeder von Ihnen von zu Hause mitgebracht?
  2. Was war das seltsamste Geschenk, das je beim Wichteln herumging?
  3. Über welchen Adventsabend mit Freunden reden Sie heute noch?
  4. Wenn Sie heute einem Menschen an diesem Tisch ein Nikolausgedicht schreiben dürften, wem?

Antworten aufnehmen und aufbewahren

  • Fragen Sie vorher. Sagen Sie, warum Sie aufnehmen möchten: damit die Geschichten nicht verloren gehen und andere sie später hören können. Möchte jemand nicht aufgenommen werden, schreiben Sie danach ein paar Worte auf.
  • Nutzen Sie die Sprachaufnahme Ihres Handys und legen Sie es auf den Tisch, nicht in die Hand. Nach ein paar Minuten vergessen die Leute, dass es da liegt. Eine Stimme sagt mehr als eine perfekte Abschrift.
  • Notieren Sie am selben Tag das Wichtigste: wer geantwortet hat, Datum, Ort und die Namen, die gefallen sind. Ohne Namen und Datum ist eine Aufnahme in zehn Jahren schwer einzuordnen.
  • Fotografieren Sie die Fotos und Gegenstände, die herumgereicht wurden, und bewahren Sie sie bei der Aufnahme auf.
  • Bewahren Sie zwei Kopien an zwei Orten auf und schicken Sie sie denen, die dabei waren.

Ein Ort für die Antworten

Wenn Sie einen Ort für die Antworten möchten, ist The Memory Palace dafür gemacht: Ihr eigener 3D-Palast mit Räumen, durch die Sie gehen, in denen Fotos, Sprachaufnahmen, Videos und geschriebene Geschichten nebeneinander hängen. Sie können einen Raum für diesen Nikolaustag anlegen, die Fragen und Antworten darin als Geschichten festhalten und die Aufnahmen neben die Fotos hängen, um die es geht. Mit einem Sammellink können Verwandte oder Freunde ein Foto, eine Erinnerung oder eine Sprachaufnahme im Browser hinzufügen, ohne Konto. Ein Palast ist standardmäßig privat, und Sie bestimmen, wer hinein darf. Er wird von einem kleinen Team in Löwen (Leuven) gemacht, und Sie können kostenlos einen Palast beginnen.

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Häufige Fragen

Was kann man Großeltern zum Nikolaustag fragen?

Fragen Sie nach ihrer eigenen Kindheit: wo der Stiefel stand, welches Gedicht sie aufsagen mussten, was darin lag, wer den Nikolaus spielte und wann sie es durchschaut haben. Großeltern erinnern sich oft an ganz andere Geschenke und ganz andere Jahre, also fragen Sie, wie ein Geschenk damals aussah.

Wie bleibt der Zauber, wenn Kinder zuhören?

Fragen Sie nach Stiefeln, Liedern, Süßigkeiten und Gedichten, wenn die Kinder dabei sind, und heben Sie die Fragen zum Glauben und Durchschauen für später auf, wenn die Kleinsten schlafen oder anderswo beschäftigt sind.

Funktioniert das auch mit Freunden?

Ja. Viele Freundeskreise und Kollegen wichteln in der Adventszeit. Fragen Sie, wer das lustigste Geschenk verpackt hat, über welchen Abend alle noch reden und welche Tradition jeder von zu Hause mitgebracht hat. Gerade unter Freunden aus verschiedenen Gegenden sind die Nikolausbräuche oft ganz verschieden.

Wie bewahre ich die Antworten auf?

Nehmen Sie mit Erlaubnis auf dem Handy auf, notieren Sie am selben Tag Namen und Datum, und bewahren Sie die Aufnahme mit Fotos des Abends an einem Ort auf, den auch andere erreichen.

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